Die eigentliche Hochsaison läuft von November bis Februar. Die Temperaturen liegen tagsüber bei angenehmen 22 bis 28 Grad, die Abende sind kühl genug für einen Pullover. Das Meer ist ruhig, die Luft klar, und die Stadt zeigt ihre schönste Seite. Genau in diese Zeit fällt auch das Muscat Festival (üblicherweise im Januar/Februar) – ein buntes Kulturereignis mit Märkten, Konzerten und traditionellem Handwerk, das einen echten Einblick in das omanische Leben gibt. Die Preise für Hotels und Flüge sind in diesen Monaten entsprechend höher, eine frühzeitige Buchung ist empfehlenswert.
Oktober und März sind die klassischen Schulter-Monate: Das Wetter ist noch oder wieder sehr angenehm, die Touristenmassen halten sich in Grenzen, und die Preise sind moderater. Wer Maskat ohne Gedränge, aber mit gutem Klima erleben will, trifft hier oft die klügste Wahl. Der April markiert den Beginn der heißen Phase – ab dann steigen die Temperaturen spürbar, und die Reise verlangt etwas mehr Planung und Anpassung.
Ein besonderes Phänomen ist der Khareef, der Monsun, der jedoch hauptsächlich die Dhofar-Region im Süden des Oman trifft und Maskat kaum beeinflusst. Wer beides kombinieren möchte – Maskat im Frühling und das grüne Dhofar im Sommer – kann daraus eine außergewöhnliche Oman-Rundreise gestalten. Für Maskat selbst bleibt der Winter die verlässlichste und komfortabelste Jahreszeit.