Dezember bis Februar gilt als Hochsaison – mit allem, was dazugehört. Hotels sind früh ausgebucht, beliebte Restaurants füllen sich schnell, und an den Stegen zur Cenote Azul herrscht mittags echtes Gedränge. Wer die Stille des Sees sucht, sollte entweder früh aufstehen oder auf Oktober und November ausweichen: Das Wetter ist dann noch gut, die Preise sind moderat, und Bacalar gehört noch wirklich dir.
Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, mit einem Höhepunkt zwischen Juli und September. Tropische Schauer sind intensiv, aber oft kurz, und der Nachmittag klärt sich häufig wieder auf. Das Licht nach dem Regen ist übrigens spektakulär. Was du in dieser Zeit einkalkulieren solltest: Das Wasser des Sees kann durch Algenblüten trüber wirken, und Hurrikanwarnungen – auch wenn Bacalar weit von der Küste liegt – können Reisepläne durcheinanderwerfen. Ein guter Reiseversicherungsschutz ist in dieser Jahreszeit besonders sinnvoll.
Besondere Events gibt es in Bacalar vergleichsweise wenige – und das ist eigentlich sein grösster Vorteil. Das Pueblo Mágico lebt von seiner Langsamkeit. Wer dennoch etwas erleben möchte: Im Februar findet das kleine Bacalar Festival statt, mit lokaler Musik, Kunsthandwerk und Gastronomie. Über Semana Santa (Karwoche, März oder April) ist der See sehr beliebt bei mexikanischen Familien – schön zu beobachten, aber touristische Ruhe solltest du dann nicht erwarten.