Was du unbedingt probieren solltest: Ceviché – roher Fisch, der in Limettensaft «gegart» und mit Koriander, Zwiebeln und Chili abgeschmeckt wird. In Akumal bekommst du ihn oft mit Barsch oder Mahi-Mahi, direkt am Strand serviert. Ebenso lohnenswert sind Tacos de Camarón (Garnelentacos) mit selbstgemachten Tortillas und frischer Salsa. Wer Muscheln mag, sollte unbedingt Cóctel de Mariscos kosten – ein kräftiger Meeresfrüchtecocktail mit Tomate, Avocado und einem Schuss Tabasco, der in der Hitze des Tages erfrischend kühl serviert wird.
Die Esskultur in Akumal ist entspannt und zeitlos. Mittagessen ist die Hauptmahlzeit des Tages – viele Locals essen zwischen 14 und 16 Uhr ausgiebig, das Abendessen fällt dafür leichter aus. Restaurants öffnen selten vor 10 Uhr morgens, dafür halten manche bis weit nach Mitternacht durch. Tipping ist üblich und wichtig: 10–15 % sind Standard, in touristischeren Betrieben eher 15–20 %.
Zum Trinken: Ein frisch aufgeschlagener Coco Frío – eine junge Kokosnuss mit Strohhalm – ist bei 35 Grad Aussentemperatur kaum zu übertreffen. Wer Alkohol möchte, trinkt am besten Michelada (Bier mit Limettensaft, Salz und Chili-Rand) oder probiert einen lokalen Mezcal aus Oaxaca, den viele Bars mittlerweile auf der Karte führen. Tequila-Cocktails sind natürlich omnipräsent – achte auf Qualität und meide billige Mischgetränke, wenn dir der nächste Morgen am Strand liegt.
Ein ehrlicher Tipp zum Schluss: Weiche nicht nur in die klimatisierten Touristenrestaurants aus. Die kleinen Comedores und Fondas etwas abseits der Hauptstrasse bieten oft authentischere Küche zu einem Bruchteil des Preises. Dort wirst du kein Englisch sprechen müssen – ein freundliches «¿Qué recomienda usted?» (Was empfehlen Sie?) reicht vollkommen aus, und du wirst es nicht bereuen.