Von April bis Oktober wird Jeddah zur echten Herausforderung. Die Temperaturen klettern auf 38 bis über 45 Grad, die Schwüle vom Meer macht die Hitze körperlich spürbar. Wer dennoch in dieser Zeit reist – etwa aus beruflichen Gründen – plant seinen Tagesablauf konsequent um: Vormittags früh raus, mittags ins klimatisierte Hotel, abends wieder aktiv. Es funktioniert, aber es braucht Disziplin und entsprechende Erwartungen.
Ein besonderer Hinweis zum Ramadan: Das Datum verschiebt sich jedes Jahr, da es dem Mondkalender folgt. Während des Ramadans verändert sich Jeddah spürbar – Restaurants sind tagsüber geschlossen, das öffentliche Leben findet hauptsächlich nachts statt, und die Stimmung in der Stadt ist eine völlig andere. Für kulturell Interessierte kann das eine faszinierende Erfahrung sein, für Reisende, die kulinarische Entdeckungen oder flexible Tagesstrukturen suchen, kann es anspruchsvoll sein. Informiere dich vor deiner Reise, wann der Ramadan in deinem Reisejahr fällt.
Auf den Kalender gehört ausserdem das Jeddah Season Festival, ein wiederkehrendes Kultur- und Unterhaltungsevent, das in den Wintermonaten stattfindet und die Stadt mit Konzerten, Kunstinstallationen und gastronomischen Highlights belebt. Die genauen Termine variieren, lohnen sich aber als zusätzlicher Reisegrund. Kurzum: Plane deine Jeddah-Reise für November bis Februar – dann erlebst du die Stadt von ihrer besten Seite.