So bekannt Livigno für seine Hauptstrasse und die grossen Skigebiete ist, so viele ruhige Ecken gibt es abseits davon zu entdecken.
Am Ende des Tals, Richtung Val Federia, wird es merklich stiller: Hier führen Winterwanderwege und Langlaufloipen durch eine karge, offene Landschaft, die kaum an das geschäftige Zentrum von Livigno erinnert. Wer abends dem Trubel der Hauptstrasse entkommen möchte, findet hier eine der ruhigsten Ecken des gesamten Tals.
Skifahrerisch lohnt sich ein Blick auf den Bereich Costaccia oder die Zone rund um Mottolino abseits der Hauptabfahrten, wo auch an belebten Tagen noch ruhigere Varianten und teils naturbelassene Hänge zu finden sind, wenn man mit dem Gebiet etwas vertrauter ist. Wer früh am Morgen startet, hat zudem gute Chancen auf frisch präparierte oder sogar unverspurte Hänge, bevor der grösste Andrang einsetzt.
Ein Abstecher zum Lago di Livigno, dem länglichen Stausee, der das Tal durchzieht, lohnt sich im Winter für einen ruhigen Spaziergang mit Blick auf die umliegenden, meist unbekannteren Gipfel, während im Sommer hier auch gepaddelt werden kann. Auch das kleine Dorf Trepalle am oberen Ende des Tals, eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Italiens, ist einen kurzen Besuch wert für alle, die die Abgeschiedenheit der Region spüren wollen.
Häufige Fragen
Ist Trepalle mit dem Auto oder Bus erreichbar?
Trepalle liegt an der Passstrasse in Richtung Bormio und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem örtlichen Bus gut zu erreichen.
Lohnt sich ein Tag am Lago di Livigno auch ohne sportliche Aktivität?
Ja, der See bietet auch für einen ruhigen Spaziergang oder eine Pause abseits der Piste eine der schönsten und stillsten Kulissen des Tals.



